Wunderschöner Schindel Hintergrund
Betriebsferien bis 18. Dezember >
< Start in die Sommersaison 2016
29.06.2016 16:54

Mai und Juni

Man braucht nicht viel, um glücklich und zufrieden zu sein


Bedingt durch das zeitige Osterfest, starten wir am 5. Mai in die Sommersaison 2016. Das Himmelfahrtswochenende verwöhnt uns die Sonne. Die Pfingsfeiertage fallen in den Mai, wobei die Pfingstrosen erst Ende Juni zu blühen beginnen. Dies unterstreicht, dass die Jahreszeiten einen Kampf austragen. Im April und Mai kommt es wiederholt zu Schneefällen in den Bergen, an manchen Tagen schneit es bis in die Tallagen. Nach diesem ersten langen Wochenende bleibt die wärmende Sonne oft aus, Mairegen benetzt das Tal.
Dazu gesellt sich die Schneeschmelze in den Bergen. Dies erweckt die Gebirgsbäche zum Leben. Eine Wanderung entlang des Schwarzwasserbachs ist ein wunderbares Naturerlebnis. Wiederholt gehen wir den Weg von der Eggstraße über den Wasserfall gleich neben dem Wassertretbecken bis hinauf zur Schwarzwassertalstraße bei der Schröflesäge. Von weitem ist der Schwung und die Kraft des Wassers zu hören. Steht man vor dem Wasserlauf, so kann man sich nur an der Fröhlichkeit, dem Leben, Sprudeln, Tanzen und Springen und dem Getöse des Baches erfreuen. Es gibt unzählige Stellen, an welchen es sich lohnt zu verweilen, den Blick ins Wasser zu tauchen und dem natürlichen Wasserspiel zuzusehen. Der mächtige Wasserfall, dessen Lauf weit nach oben zu verfolgen ist, liegt wie ein weißer Schleier in derLandschaft.
Die Bergschule Kleinwalsertal nutzt diese Verhältnisse mit attraktivem Programm: Canyoning! Wir beobachten, dass für den einen oder anderen der Sprung ins glasklare doch auch bitterkalte Wasser einige Überwindung und Mut erfordert. Sicher ist, dass diese Stunden unvergessen bleiben.
Doch nicht nur der Wasserlauf verzaubert uns. Die bunt blühenden Wiesen zeigen sich in charmanter Weise. In der Au stehen Hammerers Norikerstuten mit ihren Fohlen und vermitteln Friede, Ruhe und Gelassenheit. Ein Weg der völligen Entspannung und Schönheit. Wir geben diese Wegempfehlung an unsere Gäste. Ein jeder ist begeistert ob dieser Lebendigkeit und Vielfalt.
Gibt es doch auch Zeiten, zu welchen das Bachbett nahezu ausgetrocknet ist.
Wasser ist Leben.

Unsere Hauswanderungen ziehen uns ins Wildental und auch weiter bis zur Fiderepasshütte. Einmal ist Regen unser Wegbegleiter, zumindest bis zur Einkehr. Mit entsprechender Ausrüstung alles kein Problem, die Stimmung ist sehr harmonisch und Gäste, die das erste Mal Urlaub in den Bergen machen, kennen keine Grenze der Begeisterung. Tapfer halten wir unsere Füße in den Wildenbach, müssen schnell kapitulieren. Es ist s..kalt!
Zur Fiderepasshütte ist uns erst die Sonne wohlgesonnen, oben angekommen hüllt uns dichter Nebel ein. Trotzdem können wir ein Blütenmeer in überwiegend gelb und blau (Aurikel und Enzian) erkennen. Besonders daran ist, dass dieses Blütenmeer von Schneefeldern umrahmt ist. Wunderschön. Besonders an dieser Wanderung ist noch etwas: die Fröhlichkeit  und das viele, herzhafte Lachen das uns beschwingt und ohne Anstrengung den Weg gehen lässt. Ein überdimensional gesunder Tag mit  Bewegung und so viel Heiterkeit. Besser geht es nicht. SUPER WAR'S --- Hans-D., Hans-P. und Hans-Do.

Vom 9. bis 12. Juni feiert die Trachtenkapelle Riezlern ihren 200. Geburtstag mit einem Bezirksmusikfest. Um es gleich vorweg zu nehmen: es gab keinen Höhepunkt an diesen Tagen, den jeder einzelne Tag war ein Höhepunkt. Es war grandios. Die Programmpunkte ließen ausreichend Zeit, um Freundschaften zu schließen, Musik zu machen, das Können zu präsentieren und einfach gemütlich beieinander zu sein. Unzählige Helfer waren zur Stelle. So dauerte es, wie ein Gast feststellte, im günstigen Falle nur 38 Sekunden, bis das bestellte Getränk auf dem Tisch stand. 120 Kuchen wurden gebacken und wie viel Bier getrunken wurde, darüber wird geschmunzelt und geschwiegen.

Am 29. Juni wird die erste Fahrt zum Sonnenaufgang und Tagerwachen am Walmendinger Horn angeboten. Wir sind in großer Gruppe dabei und treffen uns um 4.30 Uhr vor dem Breitachhus. Der Himmel ist voller dicker Wolken, nur dort im Osten, wo die Sonne aufgehen soll, ist es etwas heller. Optimistisch starten wir. Je weiter der Morgen fortschreitet, desto mehr verziehen sich die Wolken. Um kurz vor 5 Uhr sind wir in der Gondel und fahren Richtung Bergstation. Bald stehen wir auf dem Gipfel und warten mit vielen anderen Menschen auf den Sonnenaufgang. Alles ist ruhig und gespannt, die Fotoapparate und Handys im Anschlag. Nach zögerlichem Durchblinzeln zeigt sich die Sonne und ihr Kommen in all ihrer Prächtigkeit. Die umliegenden Berggipfel werden beschienen. Die Sonne steigt höher, legt mehr und mehr ihr Licht und ihre Wärme über das Tal der Breitach. Eine schöne Stimmung! Von weiter unten ist der evangelische Pfarrer mit seinen Worten und seinem Gesang zu hören. Um 5.30 Uhr hat sein Berggottesdienst begonnen.
Ein guter Tag beginnt gut!

Große Freude und ein wenig Stolz erfüllt uns die Begrüßung unserer ersten Gäste im Gastler Chalet. Die Ferienwohnungen im Massivholzhaus haben viel Platz, eine tolle Aussicht, geschmackvolle Einrichtung vom heimischen Schreiner.
Eine erste Aussage unserer Gäste: "So eine schöne Ferienwohnung hatten wir noch nie."
Wir freuen uns auf viele neue Gäste, die dieses Angebot nutzen möchten.
Verwaltet wird das Chalet über das Breitachhus und Cyrilla Riezler.

Gerne haben wir Ihnen mit diesen Zeilen Lust und Freude auf Erholungstage im Breitachhus, dem Gastler Chalet und dem Tal der Breitach gemacht. Die kommenden Sommermonate halten viel für die Gäste bereit.
                                               Wir freuen uns auf Sie!
                                                          die Familie Riezler


 

 


  Impressum |  Datenschutz  |  AGB  |  Links